Valentin-Ostertag-Schule Bad Dürkheim
Valentin-Ostertag-SchuleBad Dürkheim 

Ökologische Schule

Unsere Schule durfte seit Ende der Neunziger den Namen „Ökologische Schule“ führen. Verdient hat sich die Schule diesen Titel in der Vergangenheit für ihre besonderen und vorbildlichen Anstrengungen in der Umwelterziehung.

Noch während der Zeit der Grund- und Hauptschule haben vor allem Hauptschüler unseren Schulteich ausgehoben und angelegt. Auf zwei Ebenen wurde der Schulgarten immer weiter ausgebaut. Selbst der Hühnerstall wurde tatkräftig von den älteren Schülern und ihren Lehrern geplant und erbaut.

 

Die Lage der Schule mit ihrem großzügigen Geländeangebot bieten ideale Voraussetzungen, um den Gedanken naturnaher Themen in den Unterrichtsalltag mit aufzunehmen. Wenngleich viele Projekte durch den Wegfall der Hauptschule heute nicht mehr möglich sind, so bieten uns der Schulgarten und die Rebzeilen noch immer ausreichend Gelegenheit die Ökologie zum Thema zu machen.

Einzigartig dürfte auch die schuleigene Hühnerhaltung an der Valentin - Ostertag – Schule sein.

Inzwischen hat das Ministerium das ehemalige Netzwerk „Ökologische Schulen“ dem Verbund „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ unterstellt.

 

Was ist BNE?

 

BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, wie ich konsumiere, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten, Terror und Flucht? Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

 

Und weiter heißt es

 

Nachhaltigkeit

Von einem Prinzip der Forstwirtschaft hat sich Nachhaltigkeit zu einem Leitbild für das 21. Jahrhundert entwickelt. Der Kerngedanke: Auf lange Sicht dürfen wir nicht auf Kosten der Menschen in anderen Regionen der Erde oder zukünftiger Generationen leben.

Schlage nur so viel Holz, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann - so formulierte Hans-Karl von Carlowitz 1713 als erster das Prinzip der Nachhaltigkeit in seinem Buch über die Ökonomie der Waldkultur "Silvicultura oeconomica".

Seit dieser ersten Definition hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit weiterentwickelt und geht über einen reinen Umweltbegriff längst hinaus. Er basiert auf der Erkenntnis, dass Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sich gegenseitig beeinflussen: Es wird langfristig keinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ohne intakte Umwelt geben. Ebenso wenig wird es gelingen, die Umwelt effektiv zu schützen, wenn Menschen um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen. 

….Dieser Ansatz macht nachdenklich und fordert uns in unserer Arbeit weiter heraus. ….

 

 

 

 

Aktuelles:
 

 

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